Zehn Gebote für die Corona-Zeit

„Du sollst nicht horten“

Besucher mancher Pfarrei-Homepage erwarten dort geistliche Leckerbissen. Zum Beispiel auf der Seite der Pfarrei Heilig Kreuz in Frankfurt Bergen-Enkheim. Dort finden sich Impulse und Gedanken zur Corona-Zeit. Sie sind nachdenklich, aber auch mit einem Augenzwinkern, in Gedichtform und Prosa – bedenkenswert. So finden sich etwa „Zehn Gebote für die Corona-Zeit“. Verfasst hat sie Thorsten Latzel, Direktor der Evangelischen Akademie Frankfurt. Das erste Gebot lautet zum Beispiel: „Du sollst Deine Mitmenschen lieben, komm ihnen aber gerade deswegen nicht zu nahe. Übe Dich in ,liebevoller Distanz‘. Auf Deine Gesundheit und die Deiner Mitmenschen zu achten, ist immer wichtig. Jetzt kann es lebenswichtig werden.“ Als zweites Gebot wird genannt: „Du sollst nicht horten – weder Klopapier noch Nudeln und schon gar keine Desinfektionsmittel oder gar Schutzkleidung. Die werden in Kliniken gebraucht, nicht im Gäste-Klo zu Hause.“ Angeregt dazu wurde Latzel von Martin Luther. Dieser meinte, dass ein glaubender Mensch jeden Tag „neue Dekaloge“ entwerfen könne.

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Frankfurt Bergen-Enkheim

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Besinnung