Bistum%20Limburg
  • Seit ein paar Jahren werden die Messintentionen – die Anliegen, für die besonders gebetet werden soll – als letzte Fürbitte eingebaut, teilweise auch frei formuliert. Aus meiner Sicht könnten die Messintentionen im Hochgebet genannt werden. Ist es in Ordnung und geboten, dass die Messintentionen nur in den Fürbitten genannt werden? Franz Knoop, 38686 Vienenburg  
  • Der heilige Benedikt hat den Äbten seiner Klöster eine Regel mit auf den Weg gegeben, in der er ein ausgewogenes Maß zwischen Arbeitssucht und Müßiggang empfiehlt. Sie sollten ihre Herde „nicht überanstrengen und in die Überlastung treiben, sonst ginge sie zugrunde“. Das war vor etwa 1500 Jahren.
  • Dreiundzwanzig Teilkirchen gehören zur katholischen Kirche: die lateinische römische Kirche und die unierten Ostkirchen im byzantinischen, alexandrinischen, antiochenischen, chaldäischen und armenischen Ritus. Warum wird der Papst, der doch Oberhaupt aller Katholiken ist, nur von Vertretern der lateinischen Kirche gewählt? Klaus Kegebein, 23553 Lübeck
  • Vor einigen Wochen zitierten Sie das Konzil von Chalkedon: „Jesus Christus sei ‚eine göttliche Person in zwei Naturen‘ ... beide ‚unvermischt, unverändert, ungeteilt und ungetrennt‘“. Die Begriffe „unvermischt“ und „ungetrennt“ stellen für mich aber einen Widerspruch dar.Jürgen Richter, 52477 Alsdorf  
  • Wo der Papst hinkommt, gibt es Proteste: Das ist keinesfalls nur in Deutschland so. In England haben Papstgegner protestiert. Auch beim jetzt beginnenden Weltjugendtag in Madrid wollen sie es tun. Allerdings haben die Behörden in Spanien die Wunschroute der Demonstranten gerade verboten. Woher der Protestzug im September in Berlin ziehen wird, ist noch unklar. Klar ist aber, dass es einen solchen Zug geben wird. Demonstrationen gehören zu den demokratischen Grundrechten. Damit muss und kann man leben.
  • Anstoss 37/2011
    Im Gedenken an den Anschlag vom 11. September  2001 wühlen die alten Bilder in diesen Tagen erneut auf, machen betroffen und sprachlos. Die Frage nach dem Warum bleibt, auch wenn es inzwischen viele Erkenntnisse über die Motive und das Vorgehen der Attentäter gibt.
  • Begegnungen standen im Mittelpunkt einer Leserreise nach Polen. Ungeplanter und überraschender Höhepunkt war das Treffen mit Kardinal Stanisław Dziwisz, dem langjährigen Sekretär des verstorbenen Papstes Johannes Paul II., in Krakau.
  • Wir haben in unserer Kirche zwölf Apostelleuchter mit Namenskerzen der Apostel. Auf unseren Kerzen fehlt Judas Thaddäus. Dafür gibt es eine Kerze für den Apostel Paulus, der doch erst später dazukam. Wie ist das zu erklären? Regina Sponholz, 29365 Sprakensehl  
  • An verschiedenen Stellen der Evangelien nennt sich Jesus „Menschensohn“. Wieso wählt er diese Bezeichnung, spricht dabei jedoch nicht in der Ich-Form, sondern immer nur in der dritten Person, „der Menschensohn“?Werner Fleck, 30890 Barsinghausen  
  • Leserrreise der Kirchenzeitung mit Weihbischof Gerhard Pieschl nach Ungarn
    Fertörákos wäre nie weltweit bekannt geworden. Wenn sich nicht hier, an der ungarischösterreichischen Grenze, im Juni 1989 Historisches ereignet hätte. „Die Ungarn haben als Erste den Stacheldrahtzaun durchschnitten. Dafür können wir nicht dankbar genug sein“, stellt Weihbischof Gerhard Pieschl fest.

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