07.03.2012

Die Faszination von Kirchen online erspüren

Ein echter Hingucker

Ein Hingucker! Die Seite kirchengucker.de ist aber nicht nur schön anzuschauen, sondern hier kann sich der Besucher auch richtig gut über die Kunst der Gotteshäuser informieren.

„Kommt aber nur einmal herein!
Begrüßt die heilige Kapelle“

Aus „Gedichte sind wie Fensterscheiben“ von Johann Wolfgang Goethe

Startseite Kirchengucker
Die Startseite von kirchengucker.de

Besichtigen Sie im Urlaub gerne Kirchen? Ist auch für Sie der erste Schritt in eine Kirche immer etwas ganz Besonderes? Falls dem so sein sollte, dann sollten Sie auch der Seite www.kirchengucker.de auf jeden Fall  einen Besuch abstatten. Denn hier kann die Faszination christlicher Gotteshäuser online erspürt werden.

Ob die Kraft der modernen kubischen Berliner Kirche am Hohenzollernplatz, die auch „Kraftwerk Gottes“ genannt wird, die Extravaganz der Schweizer St. Franziskus Kirche in Uetikon, die im Innern vollständig weiß gehalten ist, oder die kleine romanische französische Kapelle auf der Brücke „Pont Saint-Bénézet“ in Avignon, die heute UNESCO Weltkulturerbe ist und vor allem eine alte Geschichte erzählt. Alles Beispiele beeindruckender Kirchenkunst.

Die Zahl der vorgestellten Kirchen ist noch klein

Vorgestellte Kirchen
Noch ist die Zahl der vorgestellten Kirchen eher bescheiden.

Betrieben wird die sehenswerte Seite von einem evangelischen Ehepaar aus Cottbus. Zwei Ziele verfolgt sie: Die Leute sollen Lust bekommen, Kirchen anzuschauen, und sie sollen etwas über Kirchenkunst erfahren. Beide Ziele löst sie ein.
In kurzen Texten erfährt der Besucher das Wesentliche über die gezeigte Kirche. Steckbriefe zeigen übersichtlich aus welchem Jahrhundert sie stammt, welcher Baustil dahinter steckt und welche Elemente sie einzigartig macht. Zusätzliche Bildergalerien lassen den Besucher dabei auch virtuell die Faszination und den Reichtum der Gotteshäuser erspüren.

Einschränkend gilt zu sagen: Gemessen an Zehntausenden Kirchen in Deutschland und Hunderttausender in Europa, ist die Anzahl der vorgestellten Kirchen durchaus bescheiden. An die Hundert sind es derzeit. Noch. Denn jeder Besucher kann auch selbst Kirchen online stellen. Ob seine eigene Heimatkirche oder eine Kirche, die ihn im Urlaub ganz besonders beeindruckt hat. Unkompliziert kann er mit ein paar Klicks, Bildern und den nötigen Fakten neue Gotteshäuser hinzufügen. Machen viele mit, kann die Seite irgendwann womöglich so etwas wie ein kleines „Kirchen-Wikipedia“ werden.

Etwas lernen über die Romanik oder den Stieglitz

Auch Stilkunde wird auf der Seite betrieben.

Dabei geht es den Betreibern der Website nicht nur um die einzelnen Gotteshäuser. Sondern sie dient gleichzeitig als Lexikon zur Kirchenkunst. Mit vielen Bildern erklärt das Internetportal unterschiedliche Stilepochen wie Klassizismus, Barock und Rokoko oder wichtige biblische, ikonografische Symbole. Hier kann der Besucher erfahren, welche Bedeutung der Stieglitz im Christentum  hat, oder was es mit den Andachtsbildern der „Anna selbdritt“ auf sich hat.
Alles Informationen, die einem das Gucken beim nächsten Kirchenbesuch sicherlich bereichern werden.

Ihr Webreporter Daniel Gerber