01.09.2016

Das Portal "katholisch de" zeigt was Bistümer, Hilfswerke und der Vatikan gerade posten

Soziale Medien in Echtzeit

Dass Kirche und Soziale Medien kein Widerspruch mehr sind, zeigt „katholisch.de“. Auf einer riesigen, multimedialen Pinnwand werden sämtliche sogenannte Postings und Nachrichten aller deutschen Bistümer, etlicher katholischer Organisationen und Hilfswerke bis hin zum Vatikan quasi in Echtzeit abgebildet.

Das Ganze ist eine Art Pinnwand, eine Pinnwand, die sich laufend aktualisiert. Und auf der auch Bewegtbilder und Töne laufen. Mit einem speziellen vollautomatischen Tool (zu deutsch Werkzeug“) liest das offizielle Internetportal der katholischen Kirche in Deutschland „katholisch.de“ auf der Seite „Social Media“ seit gut einem Jahr sämtliche Aktivitäten der deutschen Bistümer, der katholischen Hilfswerke und vom Vatikan auf Facebook, Twitter, YouTube und Instagram aus. Über breitflächige Icons und Überschriften kann man sich so von einer Sekunde zur nächsten von dem live auf Domradio übertragenen Mittagsgebet im Würzburger Dom in die neueste Diskussion rund um das Hilfswerk Mission klicken.

"Zeigen, was in den Sozialen Netzen alles passiert"

Alles auf einen Blick (Bildschirmfoto der Pinnwand für Soziale Medien)

„Mit diesem Angebot tragen wir unserer gewachsenen Präsenz in den sozialen Medien Rechnung“, erläutert Geschäftsführer David Hober. „Uns war es wichtig nicht nur in den Sozialen Medien präsent zu sein, sondern unserer Lesern auch zu zeigen, was dort alles passiert. Das ist nämlich inzwischen eine ganze Menge “, sagt Kilian Martin, der seit zwei Jahren für die Redaktion von katholisch.de arbeitet. Kooperationspartner ist die österreichische Agentur Walls.io. Die Firma sammelt im Auftrag ihrer Kunden alle gewünschten Social-Media-Aktivitäten zusammen, und hat ein sogenanntes Software-Tool entwickelt, mit denen die Aktivitäten dann auf der Internetseite ihrer Geschäftskunden flüssig abgebildet werden können. Nicht zuletzt dank solcher pfiffiger Kooperationen und multimedialer Spielereien (im positiven Wortsinne) konnte katholisch.de seine Reichweite (wie der Webreporter bereits vor gut drei Jahren berichtet hat) stetig steigern. Im Juni 2016 verbuchte das Portal rund 630.000 Visits (Besuche).

Reichweitenstärkste Digitalmarke der katholischen Kirche

Wie das Online-Lexikon Wikipedia zu berichten weiß, wurde die Internetpräsenz katholisch.de bereits „im Jahr 2003 durch einen Beschluss des Ständigen Rates der Deutschen Bischofskonferenz ins Leben gerufen“. Online ging das Portal am 4. April 2004. Zu diesem Zeitpunkt befand sich die Redaktion noch in Köln. Seit Sommer 2011 ist der Sitz des Internetportals das Katholische Medienhaus in Bonn. Dort sind neben katholisch.de unter anderem die Katholische Nachrichten-Agentur (KNA), der katholische Filmdienst und die kirchliche Medienpublikation Funkkorrespondenz angesiedelt. Als reichweitenstärkste Digitalmarke der katholischen Kirche informiert das Portal aktuell und multimedial über die katholische Kirche sowie den christlichen Glauben.“

Dabei arbeitet das inzwischen 9köpfige Team rund um Redaktionsleiter Steffen Zimmermann eng mit sämtlichen 27 deutschen Bistümern zusammen. Tagesaktuelle Nachrichten werden durch spirituelle Impulse, Informationen und Service-Hinweise rund um den katholischen Glauben sowie die Kirche, Livestreams und eben neuerdings durch die Social-Media-Aktivitäten ergänzt. In einem in die Website integrierten 24-Stunden Sender werden regelmäßig Live-Übertragungen von Gottesdiensten und kirchlichen Veranstaltungen angeboten.

Ihr Webreporter Andreas Kaiser