23.06.2016

Wie St. Ursula mit Visionen umgeht

Von Oberursel/Steinbach lernen

Nächster Schritt in der Großpfarrei Oberursel/Steinbach: Visionstag. „Sie haben heute Geschichte geschrieben“, lobt Father Mark. Der Impulsgeber des Visionsprozesses, der selbst in einem philippinischen Pastoralinstitut auf Teilhabe der Menschen setzt, wird seinen Leuten zuhause sagen: „Wenn ihr von einem Visionsprozess lernen möchtet, besucht eure Brüder und Schwestern in Oberursel und Steinbach.“

Ein größeres Lob hätte es am Ende nicht geben können. Rund 200 Menschen waren der Einladung in die Stadthalle von Oberursel gefolgt, um am Entwurf einer Vision „für unser Leben vor Ort, für unsere Kirche hier vor Ort zu arbeiten“ .

visionstag oberursel Foto: soeder
Bunte Vielfalt auf einen Blick …

„Am Schluss wurden alle Ideen und konkreten Sätze für die Vision in die Mitte des Raums gebracht und vorgestellt“, berichtet Professor Harald Schwalbe für das Projektteam. „Die Sätze, die Teil unserer gemeinsamen Vision werden sollen, wurden auf große Puzzleteile geschrieben.“
Dies und die Bildung eines großen Kreises mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern seien der „emotionale Höhepunkt des Visionstags“ gewesen, betont Schwalbe und erklärt: „Die Kreise weiten sich. Was vor drei Jahren mit einer kleinen Gruppe begonnen hat, was erspäht und erfahren wurde aus Impulsen der Weltkirche auf den Philippinen, was sich geweitet hat in den 350 Interviews, das wurde in diese Mitte getragen und ließ ein wenig von einer neuen Wirklichkeit entstehen – hier in Oberursel und Steinbach.“

Und so hat sich der Nebel gelichtet, in die am Vormittag die Stadthalle eingetaucht war. Denn die Teilnehmer wurden mit einer Lichtshow, „emotional mitreißender Musik zu Laserstrahlen, die am Trockeneisnebel in den Raum gestreut wurden“, begrüßt. (hs/bp)