Ausstellung mit Bildern von Sebastiao Salgado

Der Kampf um Land

Zigtausende Entwurzelte, Indigene, Bauern und Tagelöhner, die überall im Land und in den Städten in Lagern am Straßenrand leben: Der Kampf um Land ist ein brisantes Thema in Brasilien. „Ihnen droht Völkermord und wirtschaftliche Ausbeutung“, so der weltberühmte brasilianische Fotograf Sebastiao Salgado, aktueller Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels. Der sozial engagierte Fotoreporter und Umweltaktivist ist erst der zweite Bildkünstler, der diese Auszeichnung erhalten hat. Der 76-Jährige hat den Menschen ohne Land eine Ausstellung im Frankfurter Haus am Dom unter dem Motto „Terra“ (Erde) gewidmet. Sie ist bis 9. September zu sehen, montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Salgado dokumentiert in weltweiten Langzeitprojekten mittels Schwarzweißfotografien das Leben von Menschen am unteren Ende der Gesellschaft. Er setzt sich gegen die Abholzung in seiner Heimat Brasilien ein. Auf der Bulcao Farm seiner Familie ließ er zweieinhalb Millionen Regenwaldbäume pflanzen und schenkte das Gelände dem brasilianischen Staat als Nationalpark.

Referenten: 
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Frankfurt

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Informationen und Anmeldung: 
Zielgruppe: 
Termin: 
bis 9. September
Rubrik: 
Ausstellung